Kleider machen Leute

Kleider tauschen statt kaufen, überflüssige Teile loswerden, Ressourcen sparen. Nachhaltiger leben, Geld für anderes ausgeben, Leute treffen und Plauschen beim Tauschen: Spricht etwas dagegen?

Tausch- und Kleider­börsen sind angesagt, und sie machen auch Spass. Auf Facebook und Co. lassen sich viele dieser Veranstaltungen finden. Bevor Sie auf Schnäppchentour gehen, durchstöbern Sie Ihren Kleider­schrank, achten Sie auf die Kombinier­barkeit Ihrer eigenen Kollektion, welche Farben und Stile lassen sich gut mit den vorhanden Teilen kombinieren, manchmal lässt sich ein altgewohntes Outfit durch ein Accessoire aufpeppen. Und: Packen Sie die Gelegenheit und bringen Sie ungeliebte Kleidungs­stücke wieder in den Wirtschafts­kreislauf zurück.  

Einige Beispiele herausgegriffen aus den zahllosen Angeboten:  Walkincloset oder Nachhaltigleben. Suchen Sie nach Angeboten in in Ihrem Wohn­kanton, Sie werden auf dem Internet schnell fündig. 

Der klassische Flohmarkt ist nie aus der Mode. Gönnen Sie sich einen Spaziergang über den Floh­markt und kaufen Sie Kleider in guter Qualität. Stöbern Sie auch im Internet, zum Beispiel auf dem Online-Fashion-Markt­platz Kleiderberg, nach Second­hand-Kleidern.

Es ist das Ende der Saison? Sehr gut, dies ist die Zeit für echte Schnäppchen, also im Preis wirklich herabgesetzte Ware. Versuchen Sie, «antizyklisch» einzukaufen, also dann, wenn die Kleider aus dem Laden geräumt werden, um der nächsten Modesaison Platz zu machen. Erkundigen Sie sich auch nach Outlets in Ihrer Nähe. Die Fabrikläden haben immer wieder sehr günstige Angebote.

Rotkreuz-Nähtreff offener Treff zum Nähen, Plaudern und sich Austauschen (auch Männer sind willkommen). Die Schneiderin des Nähateliers hilft bei Fachfragen weiter. 

Zum Schluss etwas für Heiratswillige: Das Kleid zum «schönsten Tag im Leben» gibts auch Secondhand: Monarosa  Brautkleid-gebraucht oder anderswo.