Freie Fahrt & Co.

Wir fahren von einem Ort zum anderen, von einem Land zum nächsten … Auf der Suche nach günstigen Wegen.

Auto

Autos sind teuer. Sie können durch den Kauf von günstigen Occasionen den Preis senken, vergleichen Sie auch die Prämien der Auto­versicherung: Comparis.ch.

Klären Sie ab, ob eine separate Pannen­versicherung nötig ist. Häufig ist diese in der Haft­pflicht­versicherung bereits integriert.

Vermeiden Sie kurze Fahrten mit dem Auto. Infos zum ökonomischen Autofahren gibts bei Ecodrive.ch.

Tanken Sie nicht auf der Autobahn. Dort ist das Benzin meist teurer.

Prüfen Sie öfters den korrekten Luftdruck der Reifen. Mit einem korrekten Reifendruck ist der Rollwiderstand geringer, Sie fahren umweltfreundlicher und können Benzin sparen. Es lohnt sich Leichtlaufreifen zu fahren.

Beschleunigen Sie an der Ampel zügig und schalten Sie zügig in den nächsthöheren Gang. Fahren Sie im höchstmöglichen Gang. Schon bei 2000 Umdrehungen pro Minute sollte man in den höheren Gang schalten.

Dachgepäckträger und Dachboxen erhöhen den Benzinverbrauch, werden diese nicht gebraucht, lohnt es sich, diese abzunehmen.

Wechseln Sie die Winterreifen rechtzeitig im Frühling, damit können Sie die Lebensdauer der Winterreifen erhöhen. Und wechseln Sie im Herbst wieder zügig zurück: Sommerreifen haben bei Wintertemperaturen einen erhöhten Abrieb.

Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, kann sich vorher über die Autobahngebühren informieren auf der österreichischen Seite Arbö. Wer mit dem Auto in deutsche Innenstädte fährt, braucht häufig eine Umweltplakette. Diese Plaketten sind in der Schweiz beim TCS erhältlich. Billiger fährt, wer die Plakette per Internet in Deutschland bestellt.

Das Deponieren des Nummernschilds bei der Motorfahrzeugkontrolle senkt kurzfristig die Unterhaltskosten des Autos. Parkhäuser sind teuer. Günstiger ist das Parkieren mit (Halb-)Tageskarten für die blaue Zone.

Carsharing & Co.

Autoleasing für Privatpersonen lohnt sich nicht und wenn ein Ausstieg aus dem Vertrag unvermeidlich wird, verursacht das hohe Kosten. Wer kein eigenes Auto will oder wem das zu teuer ist, kann Mitglied bei Mobility werden, für spontane Fahrten kann Catch a Car weiterhelfen. Mobility-Kundinnen und -Kunden, die mit einem Mietauto eine längere Strecke zurücklegen, fahren mit Hertz oder Europcar günstiger. Eine andere Möglichkeit ist, das Auto in der Nachbarschaft zu teilen. Auch der Verkehrsclub der Schweiz VCS bietet eine Übersicht übers Auto-Teilen. Oder nutzen Sie Mitfahrportale wie Carpooling.ch, Idosh, Blablacar.de, Hitchhikers.de oder Mobility-Carpool.ch. Wer in der Welschschweiz unterwegs ist und ein Auto nutzen möchte, kann fündig werden bei Cartribe.ch. Es gibt übrigens auch eine Mitflugzentrale.

Umzug

Wer nahe Deutschlands Grenze wohnt und einen Umzug selbst durchführen will, mietet ein Transportfahrzeug am günstigsten in Deutschland. Achtung: Für die Miete von Nutzfahrzeugen gilt häufig ein Mindestalter von 20 oder 21 Jahren.  Für unter 25-Jährige wird teilweise von der Schweiz und auch Deutschland eine Zusatzgebühr verlangt. Informieren Sie sich, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben! Gemäss Zollverordnung ist es Personen mit Schweizer Wohnsitz grundsätzlich nicht erlaubt, in der Schweiz ein im Ausland eingeschriebenes Fahrzeug zum Privatgebrauch zu verwenden. Für ausländische, von einem offiziellen Autovermietung stammenden Fahrzeuge gilt aber eine Ausnahme: Sie dürfen in der Schweiz gefahren, müssen aber bei Einreise angemeldet und spätestens nach acht Tagen ab Mietbeginn wieder ausgeführt werden.

Öffentlicher Verkehr

Ein Jahres-Abonnement ist günstiger als zwölf Monats-Abonnemente. Achtung: Jahres-Abos lohnen sich nur, wenn sie tatsächlich auch das ganze Jahr «in Betrieb» sind. Ganz günstig fährt, wer ein übertragbares Abonnement mit einer oder mehreren Personen teilt.

Zug

Wenn Sie ab und zu Zug fahren, kann es sich lohnen, ein Halbtax-Abo zu kaufen oder bei der Planung der Fahrt prüfen, ob Sparbillette erhältlich sind. Prüfen Sie bei Ihrer Gemeinde die Verfügbarkeit von Tageskarten; oft werden diese für ca. 40 Franken verkauft.

Sind Sie häufig mit Kindern in öffentlichen Verkehrs­mitteln unterwegs? Prüfen Sie das Angebot der Junior-Karte und Kinder-Mitfahrkarte. Jugendliche bis 25 Jahre fahren sehr günstig mit dem seven25-Abo.

Günstige Angebote zum Thema Bahn-Reisen gibt es bei der SNCF, bei der Deutschen Bahn, bei Billig-bahnreisen.de, bei Voyages-SNCFTrainline.de,  bei den SBB, der den Österreichischen Bahnen oder beim Sparpreisfinder. Achtung: Nicht alle Sonder­angebote sind garantiert günstiger. Darum immer mit dem normalen Preis vergleichen! Wer früh dran ist, kann sich bei der Bahn günstige Konditionen sichern.

Wer in der Schweiz längere Strecken mit dem Zug reist, fährt mit einem Sparbillett der Deutschen Bahn oft günstiger als mit einem SBB-Billett. Wer öfters reist, für den lohnt sich sogar der Kauf einer Bahncard. Achtung: Die Bahncard verlängert sich automatisch um ein Jahr. Also bei Bedarf rechtzeitig kündigen. 

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Schweizer Preise mit denen des angrenzenden Auslands (Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich) zu vergleichen. Interessant für in der Region Basel wohnhafte Reisende ist das Regionalticket für Baden-Württemberg. Grundsätzlich gilt: wer das Velo mitnehmen will, sollte Personen- und Velobillette gleichzeitig kaufen. Dann entstehen keine Probleme mit den Reservationen.

Preisvergleiche

Der Preiskalender Fromatob.de für Bahn, Fernbus und Flug zeigt die günstigsten Tage, um eine Reise von oder nach Deutschland zu buchen. Fahrpläne und Tarife sind unter anderem zu finden auf: omio.ch (Vergleichsportal), oder auf der Internationalen Fernbus-Suchmaschine, Expressbus.ch, Ecolines.net, oder Student-agency.com. Internet­portale für den Vergleich der Preise für Flug, Zug und Bus für ein und dieselbe Strecke Rome2rio.com. Tipps für günstige Flüge: Zielflug­hafen googeln und die Liste der ankommenden Airlines aufrufen. So finden Sie Billig-Airlines, die in Vergleichs­portalen nicht aufgeführt sind.

Es kann sich lohnen auf mehreren Vergleichs­portalen zu suchen und Preise zu vergleichen: Swoodoo.ch, Momondo.ch.

Wenn sich ein Zug im internationalen Bahn­verkehr verspätet, können SBB-Kund*innen einen Teil des Ticket­preises zurückverlangen. Im nationalen Bahn­verkehr zeigt sich die SBB in der Regel kulant bei Verspätungen ab 60 Minuten. Reklamieren lohnt sich: SBB-Fahrgastrechte.

Velo

Bei Pro Velo findet man die aktuellen Termine und Standorte der Schweizer Velobörsen. Achtung beim Kauf von Occasion-Velos. Es lohnt sich, folgende Punkte zu beachten: Fragen Sie nach der Kaufquittung. Welche Teile wurden ersetzt oder repariert? Velos mit vielen Gängen sind verschleissanfällig. Bewegen Sie Lenker, Pedale und Gabeln. Wackeln diese oder haben sie Spiel? Testen Sie die Gabel mit einer Vollbremsung auf ihre Stabilität. Lassen sich Sattel und Lenker auf die gewünschte Höhe einstellen? Probefahrt: Schaltung, Bremsen, Licht und Federung prüfen. Die Räder müssen rund laufen. Fahren Sie kurz freihändig: So merkt man, ob die Gabel verbogen ist. Obligatorisch sind Bremsen und Licht vorne und hinten, Reflektoren vorne, hinten und an den Pedalen und ab einem Velogewicht von 11 Kilo eine Klingel.     

Fabrik­neue Velos können in Deutschland wesentlich günstiger sein als in der Schweiz. Sowohl im Online-Shop als auch – wenn Beratung und Probefahrt gewünscht wird – im Velo-Laden. Der Preis­vergleich über die Grenze lohnt sich auf jeden Fall.

Gut pflegen. Viele Tipps dazu und auch, wie man bei Schäden selbst Hand anlegen kann, gibt es bei Fahrradreparatur.net