Medien – luege, lose, läse

Zeitungen, Fernsehen, Radio

Gedruckte Zeitungen sind zum Auslauf­modell geworden. Alle Zeitungen haben ihren Internet-Auftritt und die meisten verlangen mittlerweile Geld dafür von ihren Leser*innen. Ausnahmen bilden zum Beispiel Watson oder Bajour.

Auch Radio und TV sind im Umbruch. Jedes Jahr gibt es neue Möglichkeiten für Abos, Kombi-Abos mit Telefon und Internet, mit Festnetz und Flat-Rate-Daten. Suchen Sie im Internet, ob Vergleiche von Konsumentenzeitschriften erschienen sind («K-Tipp», «Saldo» oder auch «Beobachter») und informieren Sie sich dort aktuell. Auf der Seite von SRF können Sie sich in kurzen Artikeln ebenfalls kostenlos informieren oder die Sendungen von Schweizer Radio und Fernsehen − auch zeitverzögert − anhören bzw. -schauen. Dienste wie Zattoo, Glotzdirekt oder Wilmaa bieten Zuschauer*innen kostenloses TV − und nicht nur von Schweizer Programmen. Die Gratis-Angebote beinhalten allerdings viel Werbung. TV-Programme finden Sie unter anderem auf TVProgramm.sf.tv, TV.search.ch, Fernsehen.ch, TVtäglich.ch; Teleboy.ch. Wenn Sie sich für Serien und Filme interessieren, dann prüfen Sie die Angebote der Streaming-Dienste unter Comparis.ch.

Wer über das TV-Gerät ins Internet will, braucht nicht unbedingt ein neues Gerät. Ein Artikel des «Beobachter» gibt Hinweise, was Sie tun können und ob Sie Ihr altes Gerät «aufrüsten» können.

Internet-Radio-Fans kommen auf ihre Kosten unter Radio Garden. Der Radio Garden überträgt das Prinzip des Weltempfängers in die heutige Zeit: Im Browser schiebt man ein Fadenkreuz über eine Weltkugel. Jeder Ort, an dem es einen Internet-Radiosender gibt, ist dort mit einem grünen Punkt markiert. Steht man mit dem Fadenkreuz über einem dieser grünen Punkte, gibt die Website den Live-Stream wieder.

Serafe-Gebühren

Jeder Haushalt muss Gebühren für TV und Radio bezahlen – auch wenn Sie kein entsprechendes Gerät besitzen. Die Firma Serafe (Schweizer Erhebungs­stelle für die Radio- und Fernsehabgabe) zieht diese Gebühren ein; sie kosten 365 Franken im Jahr. Grundsätzlich werden die Beiträge einmal jährlich in Rechnung gestellt. Es ist aber auch möglich, den Betrag gegen einen geringen Aufpreis in Raten zu bezahlen. Wer Ergänzungsleistungen (EL) zu AHV und IV bezieht, ist von der Abgabe befreit. Dazu müssen Sie aber ein Gesuch stellen oder eine Kopie der rechtskräftigen Bestätigung des EL-Bezugs an die Serafe senden (Serafe AG, Schweizerische Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe, Postfach, 8010 Zürich). Das gilt als Gesuch um Befreiung der Gebühren. Dann müssen Sie keine Gebühren für Radio und Fernsehen zahlen. Achtung: Diese Regelung gilt nur für Personen, die EL erhalten. Wer Sozialhilfe erhält, kann keine Befreiung von den Gebühren bekommen.

Zeitschriften

Zeitschriften austauschen, ausleihen oder in der Bibliothek lesen (dafür brauchts kein Abo!). Abonnemente mit der Nachbarschaft teilen. Wer an «K-Tipp», «Saldo», «Gesundheitstipp» oder «K-Geld» interessiert ist: Alle vier Zeitschriften sind in der Online-Variante günstiger als das Abo nur eines dieser Titel in der gedruckten Version. Nutzen Sie auch günstige Probe-Abonnemente. Achtung: Unbedingt das Kleingedruckte lesen und nicht aus Versehen ein kostenpflichtiges Abo auslösen!

Bibliotheken

Geniessen Sie es, in die Medienvielfalt einzutauchen? Die GGG Stadtbibliothek bietet mehr als das traditionelle Buch. Die Digitale Bibliothek der GGG verfügt über ein grosses Angebot: E-Zeitungen, E-Zeitschriften, E-Reiseführer und vieles mehr. Geld sparen und die E-Zeitung herunterladen. Wenn Sie ein Abo haben (Erwachsene ab 26 Jahren in Basel-Stadt: 55 Franken/Jahr), können Sie ohne Aufpreis E-Medien herunterladen.
Gut informiert sein – rund 40 Zeitungen und 120 Zeitschriften in stimmungsvollen Lesesälen lesen und verschiedene kulturelle Anlässe besuchen: Das bietet die Allgemeine Lesegesellschaft Basel für Ihre Mitglieder. Eine Jahresmitgliedschaft kostet 150 Franken. Prüfen Sie, ob sich eine Mitgliedschaft für Sie lohnt. 

Find E-Book; die Universitätsbibliothek Basel bietet lizenziere und frei zugängliche E-Books an. An vielen öffentlichen Hotspots (PWLAN), an allen Schweizer und den meisten internationalen Hochschulden (eduroam) können Sie ins Internet gelangen und das Angebot nutzen. Informieren Sie sich über diese Angebote. 

Bücher zum Nulltarif

Öffentliche Bücherregale bzw. öffentliche Bücherschränke wie zum Beispiel der Bücherschrank Wettstein bieten die Möglichkeit, gratis Bücher zu bringen oder zu holen. Schweizweit und auch in Basel gibt es einige davon. Auch zu finden unter: E chline Schritt
Kostenlose Hörbücher als Stream oder Download gibt es bei Vorleser.

Bücher günstig kaufen oder wiederverkaufen

Gebrauchte Bücher aller Studienrichtungen können auf Studienbuch verkauft werden. Bücher günstig kaufen können Sie zum Beispiel auf Buchplanet. Günstige Bücher und CDs gibts auch im Brockenhaus. 

Filmabende

Gemeinsam geniessen im Planet13. Der Eintritt ist frei.